#121 – W wie Wheel of Consent: Spielerisch ins Einvernehmen

Ein ganz anderer Bick auf körperliche Berührungen
Das Wheel of Consent hilft dir, Berührungen bewusster zu erleben und klarer zu verhandeln – für mehr Genuss und bessere Grenzen.

In dieser Folge erklärt Sonja das Wheel of Consent (Konsentrad) von Betty Martin – ein Modell, das alle Berührungen in vier Quadranten einteilt: Dienen, Nehmen, Empfangen und Erlauben. Du erfährst, warum es bei jeder Berührung immer um zwei Dinge geht – Genuss und Grenzen – und wie dir dieses Wissen hilft, klarer zu verhandeln und dich selbst besser zu spüren. Außerdem stellt Sonja dir praktische Übungen vor, die du direkt ausprobieren kannst.

📌 Themen dieser Folge:

  • Was ist Einvernehmen? Warum ein enthusiastisches Ja nicht immer nötig ist – und was stattdessen hilft
  • Das Wheel of Consent: Die vier Quadranten Dienen, Nehmen, Empfangen und Erlauben verständlich erklärt
  • Genuss vs. Grenzen: Warum es auf der rechten Seite des Rads um Pleasure geht und auf der linken um den Schutz eigener Grenzen
  • Reaktionsfetischismus: Was passiert, wenn beide nur für die Reaktion der anderen Person handeln
  • Sexualität und Berührung: Wie das Modell hilft, unterschiedliche Vorlieben zu verhandeln – z. B. beim Thema Oralsex
  • Machtungleichheiten: Wie verbale, körperliche, soziale und gefühlte Statusunterschiede Berührungen beeinflussen
  • Nein sagen üben: Warum das ein zentrales Ziel des Wheel of Consent ist und wie Workshops das trainieren
  • Selbstreflexion in vier Schritten: Wahrnehmen, ernst nehmen, wertschätzen, kommunizieren – ein Viererschritt für bessere Verhandlungen
  • Das Drei-Minuten-Spiel: Eine Übung mit Händestreicheln, bei der Genuss und Grenzen bewusst getrennt werden
  • Puppe spielen: Eine Übung, bei der eine Person den Körper der anderen für den eigenen Genuss berührt – und die andere ausschließlich auf ihre Grenzen achtet

💡 Das Wichtigste in Kürze:

  • Jede Berührung hat mehrere Aspekte: Wer handelt? Für wen ist es? Geht es um Genuss oder um Grenzen?
  • Aktiv sein heißt nicht immer schenken – und passiv sein heißt nicht immer beschenkt werden.
  • Auf der linken Seite des Rads geht es darum, freien Herzens zu erlauben statt zu erleiden.
  • Sich Genuss zu erlauben – auch wenn eine Handlung eigentlich für die andere Person ist – ist kein Egoismus.
  • Das Wheel of Consent ist ein Tool wie die gewaltfreie Kommunikation: Es stärkt Verhandlungskompetenz weit über Berührungen hinaus.

🔗 Links & Ressourcen zur Folge:

  • Betty Martin: Erfinderin des Wheel of Consent – auf ihrer Website findest du das Modell, Erklärungen und die Anleitung zum Drei-Minuten-Spiel
  • Judith Salamander: Wheel-of-Consent-Trainerin, bei der Sonja einen Workshop besucht hat – hier findest du ihr Profil

📣 Aufruf:

  • Du kennst einen Podcast, in dem Sonja oder jemand aus dem MoPoCo-Team als Interviewgast gut reinpassen würde? Dann schlag uns dort vor oder gib uns den Tipp – wir freuen uns über jede Möglichkeit, neue Hörende zu erreichen!

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Credits:

Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!

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