#123 – B wie Balance zwischen geliebten Menschen

Sex, Romantik, Verliebtsein, Freundschaft: was ist wichtiger?
Fair teilen statt gleich verteilen: Zeit und Aufmerksamkeit für Sex, Verliebtsein, Romantik und Freundschaft – in mono wie poly. Bedürfnisgerecht denken lernen.

In dieser Folge schaut Sonja liebevoll-pragmatisch auf die Frage, wie du deine begrenzte Aufmerksamkeit zwischen verschiedenen Beziehungen verteilst – monogam wie polyamor. Sie entwirrt gesellschaftliche Skripte, unterscheidet die „Sogkräfte“ von Sex, Verliebtsein, Romantik und Freundschaft und zeigt, wie fair nicht „gleich“, sondern bedürfnisgerecht aussieht. Mit vielen alltagstauglichen Fragen, Ritualideen und Verhandlungstipps für flexible, ehrliche Absprachen.

📌 Themen dieser Folge:

  • Warum Aufmerksamkeit das knappe Gut ist – Beziehungen im Netzwerk denken
  • Gesellschaftliche Skripte: „Nummer eins“, Hierarchien und unser Vergleichsreflex
  • Vier Aspekte im Vergleich: Sex, Verliebtsein, Romantik, Freundschaft – Funktionen, Rituale, Sog
  • Individuelle Prioritäten statt Universalrezepte: „Es kommt darauf an“
  • Praktisches Zeitmanagement: Allein, zu mehreren, Übernachtungen, eigene Freizeit
  • Nähe ohne Treffen: Asynchrone Verbindung und kleine Rituale im Alltag
  • Gefühle von Ausschluss einordnen: Gegenwartsanlass vs. alte Wunden
  • Ungleichgewichte akzeptieren und fair verhandeln: Win‑Win statt Dogma
  • Entscheidungen treffen: selbstfürsorglich und rücksichtsvoll, Erwartungen klären
  • Fazit: Aufmerksamkeit zählen, Vergleiche relativieren, flexibel neu justieren

💡 Das Wichtigste in Kürze

  • Aufmerksamkeit ist die knappe Ressource, nicht Liebe.
  • Fairness heißt Bedürfnisgerechtigkeit – nicht identische Zeitverteilung.
  • Treffen-Häufigkeit ist keine Beziehungsaussage – äußere Umstände und individuelle Kapazitäten zählen.
  • Nähe lässt sich über Rituale und asynchrone Kommunikation stärken.
  • Skripte erkennen und hinterfragen – Lösungen individuell verhandeln.
  • Rücksichtsvoller Egoismus: eigene Bedürfnisse ernst nehmen und gleichzeitig die der anderen mitdenken.
  • Ausschlussgefühle prüfen: aktueller Anlass oder alte Verletzungen?
  • Bedürfnisse wandeln sich mit Phasen (z. B. Neuverliebtheit, Zyklen).

🔗 Links & Ressourcen zur Folge:

📚 Buchtipps:

  • Ole Liebl – Freunde lieben: Die Revolte in unseren engsten Beziehungen. Autorenwelt

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Credits:

Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!

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